Propsteichor

Die Pflege der Kirchenmusik in der St. Remigius-Gemeinde hat eine lange Tradition. Sie ist bis auf das Jahr 1433 zurückzuverfolgen und hat ihren Ursprung in der Gründung des Borkener Kapitels durch Johann Walling. Jahrhundertelang haben die Schüler der Borkener Lateinschule in der St. Remigius-Kirche die Liturgie gesungen.

Entsprechende liturgische Texte, Hymnen und Psalmen aus dem 15. Jhdt. sind archiviert und als Pergamentbände noch heute erhalten.

Seit 1870 besteht ein Pfarrchor in St. Remigius, der damals noch als Cäcilienverein erwähnt wurde und ein reiner Männerchor war. 1925 wurde der Chor um Damenstimmen erweitert. Am Ostersonntag, dem 1. April 1934, erhob Bischof Clemens August Graf von Galen die Pfarrkirche St. Remigius zur Propsteikirche. Daraufhin erfolgte auch die Umbenennung des Chores in den heutigen Namen „Propstei-Chor“.