Unterwegs zu Kaisern, Königen und Königinnen - kfd St. Remigius besucht Worms, Speyer, Vallendar und die Weinstraße

Kirche, Kultur und Kunst stand für die 3 Tagestour der kfd (katholische Frauengemeinschaft) St. Remigius und ihrem geistlichen Begleiter Kanonikus Dr. Oliver Rothe auf dem Programm.

Erster Höhepunkt war der Besuch des Doms St. Peter zu Worms, der kleinste der drei rheinischen Kaiserdome. Zum 1000 jährigen Jubiläum des Wormser Doms entsteht hier ein ungewöhnliches sakrales Bauwerk; ein Altar aus Lehm. Das „Stampfen“ des Lehms konnte die Borkener Gruppe miterleben.

Nach dem Mittagsgebet in der Taufkapelle ging die Fahrt weiter nach Speyer. Erster Programmpunkt war auch hier die Besichtigung des Kaiserdoms. Er gilt als größte erhaltene romanische Kirche Europas. Von Kaisern ist er erbaut und von Kaisern als letzte Ruhestätte ausersehen. Die Krypta zählt zu den schönsten Unterkirchen der Welt und ist die Grablege von acht deutschen Kaisern, von Königinnen und einer Reihe von Bischöfen.

Der Ausklang des Tages fand in gemütlicher Runde in der Domhofbrauerei statt.

Nach dem Morgenimpuls wurde die Gruppe in das ehemalige jüdische Viertel geführt. Ein großartiges Kulturforum im ehemaligen Judenviertel ist der mittelalterliche Judenhof. Während von der Männer- und Frauensynagoge nur noch Mauerreste erhalten sind, blieb das rituelle Reinigungsbad, die „Mikwe“, über die Jahrhunderte erhalten, sie ist die älteste dieser Art in Deutschland. Vorbei an ehemalige jüdische Geschäftshäuser ging es zur neuen Synagoge Beith-Schalom (Haus des Friedens), die 2011 eingeweiht wurde.

Zur Mittagszeit wurde in der Afra-Kapelle des Domes der Gottesdienst mit Kanonikus Rothe gefeiert.

Zur Pfalz gehören natürlich auch der berühmte Wein und das landestypische Essen, welche –nach der Besichtigung der historischen Altstadt- im Weingut Nickel in Neustadt an der Weinstraße ausgiebig gekostet werden konnten. Nach der 4er Weinprobe gab es einen „Pfälzer Teller“, eine Kombination aus Bratwurst, Leberknödel, Kraut und natürlich dem berühmten Saumagen.

Am dritten Tag der Tour wurde morgens nach dem Morgenimpuls die Stadt Speyer unter einem weiteren Blickwinkel erkundet. Domnapf, Altstadt, Maximilianstraße, der Jakobspilger und die Dreifaltigkeitskirche standen auf dem Programm der Führungen.

Trotz des gut gefüllten Programms blieb auch noch Zeit zum Selbsterkunden, Bummeln und Genießen und zum Erholen.

Auf der Rückfahrt gab es noch einen Zwischenstopp in Schönstatt, Vallendar am Rhein. Die Borkener Beziehung zur Schönstattbewegung wurde besonders deutlich beim Besuch am Ursprungsort der Schönstattbewegung in Schönstatt, wo die Borkener Wallfahrtsleiterin Sr. M. Hanna-Lucia die Gruppe begrüßte und den Nachmittag für die Frauen gestaltete.

Maria Huvers (Teamsprecherin der kfd St.Remigius) und Kanonikus Dr. Oliver Rothe, die Organisatoren der Tour, zeigten sich begeistert von der guten Stimmung und das engagierte Mittun der kfd Frauen während dieser drei Tage.