Schwester M. Liobfried Optenhövel verstorben

Noch vor vier Wochen wurde in der Propsteigemeinde St. Remigius das 50-jährige Ortsjubiläum von Schw. M. Liobfried gefeiert auf das sie sich lange gefreut hatte. Dort hat sie als Pastoralreferentin und Krankenhausseelsorgerin gewirkt. Nun hat sie am frühen Morgen des 27. Juni im Alter von 87 Jahren auf der Pflegestation in Haus Marienfried ihr Leben vollendet.

Am 01. Juni 1954 trat sie in die Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern ein. In den ersten Jahren war Schw. M. Liobfried an verschiedenen Orten tätig. Bald zeigte sich ihr Talent im Umgang mit jüngeren Menschen. Nach einer Zeit in Duisburg-Hochfeld, begann sie ihre Tätigkeit am 01. August 1968 in der Propsteigemeinde St. Remigius in Borken. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit war über viele Jahre die Erstkommunionkatechese. Bis 1997 begleitete sie eine Vielzahl Kinder auf dem Weg zur ersten heiligen Kommunion und erfuhr viel Zuspruch und Anerkennung für ihre Arbeit. Gleichzeitig arbeitete sie im damaligen Jugendheim mit und bot dort Kreativkurse und Gruppenstunden an.

Das Seeslorgeteam erlebte sie als einsatzfreudige, kompetente und eigenständige Persönlichkeit, die den Mut hatte, Dinge offen und sachlich beim Namen zu nennen.

Ab 1997 war Schw. M. Liobfried als Krankenhausseelsorgerin im St. Marien-Hospital tätig. Vielen Kranken und Sterbenen schenkte sie menschliche Nähe und Zuwendung. Auch mit Erreichung des 75. Lebensjahres blieb sie in dieser Aufgabe noch ehrenamtlich tätig.

Am 04. Juli nun wurde Schw. M. Liobfried in Begleitung ihrer Familie, der Mitschwestern sowie zahlreicher Seelsorger*innen und Gemeindemitglieder auf dem Schwesternfriedhof in der Schönstatt-Au beigesetzt.

Wir danken Schw. M. Liobfried für ihren unermüdlichen Einsatz in der Sorge um die Menschen und im Dienst der Kirche. Möge sie in Frieden ruhen.