Danke und Auf Wiedersehen

Auch in Coroanazeiten kann man in St. Remigius feiern.

In einem emotionalen Gottesdienst verabschiedete sich Pastoralreferentin Sonja Stratmann nach vier Jahren von der Gemeinde.

Auch wenn der Kirchenraum nur begrenzt Platz anbietet, ließen es sich viele nicht nehmen, auf Wiedersehen zu sagen. In ihrer Predigt erinnerte Sonja Stratmann an den Ruf Gottes, der an jeden Menschen geht. Jede und jeder Einzelne kann und soll Verkünder*in der Botschaft Gottes sein und mitten im Leben von Gott erzählen.

Dies wird sie selber nach den Sommerferien insbesondere in Bocholt tun, wenn sie den Schülerinnen und Schülern als Schulseelsorgerin begegnet.

Pfarrreiratsvorsitzende Anne Mäsing bedankte sich bei Sonja Stratmann für die Mitarbeit auf vielen Ebenen. Ob bei der seelsorglichen Begleitung der Kindertageseinrichtungen, den Schulen, der Firmvorbereitung und den Pfadfindern, um nur einige zu nennen, immer war sie authentisch und begegnete den Menschen auf Augenhöhe. Und auch in Cornazeiten kann ein Abschied etwas Besonderes sein. Findet er doch zu der Zeit statt, an der normalerweise die Pröpste in St. Remigius eingeführt werden, um 15.00 Uhr an einem Sonntagnachmittag.

Propst Christoph Rensing bedankte sich für ihre wertvolle Mitarbeit und bemerkte, dass Sonja Stratmann nie eine "One Woman Show" abzog, sondern immer Menschen für eine Mitarbeit gewinnen konnte. Und genau das war es, was sie ausmacht. Gemeinsam mit anderen von Gott zu erzählen und seinen Geist im Alltag spürbar zu machen.

Am Ende des Gottesdienstes, den "Die Band" musikalisch mitreißend begleitete, waren alle eingeladen, vor der Kirche, im gebührenden Abstand, auf den Abschied anzustoßen mit einer Dose Sekt oder in der alkoholfreien Variante, einer Dose Apfelschorle unter dem Motto #Wir feiern das Leben!

Wir wünschen Sonja Stratmann einen guten Start und viel Freude in ihrer neuen Aufgabe, die sie nach den Sommerferien beginnen wird.