Chorklänge in der St. Remigius-Kirche

Foto: Th. König

Nach über vier Monaten ohne gemeinsame Chorprobe, trafen sich die Sängerinnen und Sänger des Propsteichores am Dienstagabend zur gewohnten Probenzeit um 19.30 Uhr in der St. Remigius-Kirche zu einer Chorvesper. Natürlich gingen dieser Zusammenkunft viele Überlegungen zum Thema Sicherheit und Hygiene voraus und es wurden im Vorfeld detaillierte Verhaltensregeln kommuniziert. Noch etwas zögerlich betraten viele Mitglieder des Chores die Kirche sehr pünktlich und wie gefordert mit Maske. Nach der Registrierung der Anwesenden wurden Noten zum einmaligen Gebrauch ausgegeben, die nach der Vesper mit nach Hause genommen werden durften oder entsorgt werden mussten.

Nachdem alle Chorsängerinnen und -sänger mit dem nötigen Abstand ihren Platz in der Kirche eingenommen hatten, begann die Chorvesper, die Propst Christoph Rensing gemeinsam mit dem Chor feierte. Die musikalische Leitung lag in Händen von Kantor Thomas König, der auch die Stücke auf der Orgel begleitete. Außerdem wirkte Marina Vehlken an der Querflöte mit.

Zu Beginn erklang ein Lied, das eigentlich durch das ganze Jahr führen sollte. Unter dem Motto „Singen von Gottes Wegen“ wollte der Propsteichor in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen sein 150-jähriges Jubiläum begehen. Aufgrund der Pandemie müssen nun alle Termine ausfallen und sind auf unbestimmte Zeit verschoben. Vielleicht gerade deshalb sangen die Chormitglieder dieses erste Stück sehr bewegt. Neben viel Musik und Gesang wurde auch gemeinsam gebetet und Propst Rensing machte den Sängerinnen und Sängern Mut für die kommende Zeit und bestärkte sie in ihrer Gemeinschaft, die alle bisher durch die schwere Zeit getragen hat und weiter tragen wird.

Nach Ende der Vesper konnte man trotz Maske in viele sehr glückliche Gesichter schauen und der Wunsch nach einem Wiedersehen in diesem Rahmen war groß!